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Pallium der Mantel

Die Firmenzweige unseres Familienunternehmens  betreuen die Ihr anvertrauten Menschen mit dem gesamten Spektrum der Dienstleistung Pflege. Diese Menschen begleiten wir oft bis ans Ende Ihres Lebens. Die Palliative Haltung in der Pflege und die Begleitung ist als einer der führenden Gedanken in unserm Leitbild formuliert.

Um diesen Gedanken Genüge zu tun, ist es selbstverständlich für uns, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Firmenverbundes näher an die wertvolle Art der Betreuung heranzuführen.

Ein Team Mitglied erhält
das Palliativ-Care Zertifikat

Am 9.11.2018 hat nun unsere erste Fachkraft, Frau Maria Gerling-Tillmann,
ihr Zertifikat für Palliativ-Care erhalten.

Frau Gerling-Tillmann konnte in ihrer einjährigen Weiterbildung an der Hospiz-Akademie Bamberg bereits vorhandenes Wissen für ein ganzheitliches Betreuungskonzept Schwerstkranker und sterbender Menschen in der letzten Lebensphase weiter vertiefen.  Hierbei ging es sowohl um Linderung körperlicher Beschwerden als auch um Unterstützung und Begleitung im sozialen, körperlichen, psychischen und spirituellen Erleben.

Unterstützend in schweren Zeiten

Frau Gerling-Tillmann wird, gemeinsam mit den Teams, den uns anvertrauen Menschen, Ihren Familien und Angehörigen in der schwierigen Zeit des Loslassens und Abschiednehmens professionell unterstützend und begleitend zur Seite stehen.
Im Mittelpunkt unseres Handelns wird hier bei immer der Mensch sein,
mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen, auf seinem letzten Weg.

Wir freuen uns, dass durch diese zertifizierte Fachkraft eine Weiterentwicklung unserer Teams sowie des 24-Stunden-Rufbereitschaft-Teams erfolgen wird. Somit wird diese sehr wichtige Haltung der Palliativ-Care in unsere tägliche Pflege einfließen.

Darüber hinaus wird sie Ihr Wissen auch den Auszubildenden im Firmenbund weitergeben.

Das Sommerfest 2018

Gemeinschaft entsteht durch schöne Erlebnisse, die wir mit anderen teilen. Umso glücklicher waren wir, dass wir auch dieses Jahr wieder zu einem Sommerfest mit allen Mitarbeiter des Seniorenheims am Saaleufer zusammen kommen konnten.

Und wie sollte es anders sein:
Die Sonne strahlte mit und für uns und versprach
einen herrlichen Tag im Freien.

Bayerisches Frühstück
und dann ab in die Fluten

Los ging es bereits um 10 Uhr mit einem echt bayerischen Weißwurstfrühstück für alle Mitarbeiter. Manch einer ließ sich dazu ein Weißbier schmecken – die traditionelle Brezel durfte natürlich auch nicht fehlen. Derlei gestärkt wagten sich dann die Mutigsten in die Fluten der Saale: In angemieteten Kanus konnten die einzelnen Grüppchen beweisen, wer als Team am besten zusammenarbeitet, um heil und vor allem trocken durch das – zugegebener Weise eher friedliche – Gewässer zu kommen. Manche Mitarbeiter kämpften damit, den richtigen Takt der Paddel zu finden – andere hatten schnell den Dreh raus. In ausgelassener Stimmung erreichten schließlich alle das Ziel.

Sonne, Grill und gute Laune

Um den sonnigen Tag abzurunden, kamen die Mitarbeiter ab 16 Uhr wieder zusammen – dieses Mal hatten sie auch ihre Familienangehörigen mit im Gepäck. Für die Kleinsten gab es eine Hüpfburg, die Großen genossen das gute Essen und Trinken. Um die perfekte Sommerstimmung abzurunden wurde nämlich auf einem großen Grill ordentlich eingeheizt. Fern ab vom Heimalltag konnten die Mitarbeiter dann bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Burgerbrötchen miteinander ins Gespräch kommen. Für gute Laune war also gesorgt – nicht zuletzt, weil sich ab und an einige nicht mehr ganz so kleine Kinder in die Hüpfburg verirrten.

Zurück bleibt in unserer Erinnerung ein sonniger Tag, an dem wir einmal mehr gelernt haben, welche Gemeinsamkeiten uns verbinden. Unsere Familien und wir werden noch lange mit einem Lächeln an die schönen Stunden zurückdenken.

Seniorenheim Saaleufer bei Arte

Das Seniorenheim im Fernsehen (ARTE Madiathek)

Wir haben uns sehr gefreut, heute das Team von Arte in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Es wurde eine Reportage gedreht, die ein zukunftsweisendes Thema behandelt: die Digitalisierung des Seniorenheims. Wir glauben ganz fest daran, dass Bad Bocklet als Vorreiter für eine Bewegung stehen kann, die bald flächendeckend die Pflege in Deutschland revolutionieren wird. Noch ist das Seniorenheim am Saaleufer eines der ersten, das mit modernster Technik den Schritt hin zu einer digitalen Pflege gegangen ist.

Warum die Digitalisierung für Seniorenheime?

Momentan leben 36 ältere Menschen im Seniorenheim am Saaleufer – einige von ihnen sind dement. Mit der Digitalisierung erhoffen wir uns eine Erleichterung für ihren Alltag. Unser Heimleiter, Michael Wehner, hat den Ausbau moderner Technik initiiert. Er wollte nicht länger nur daneben stehen, wenn über veraltete Pflege geschimpft wird, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen. Ein Chip am Handgelenk sorgt nun bei demenziell veränderten Bewohnern dafür, dass diese nicht unbemerkt verschwinden. In Absprache mit den Angehörigen ist dies eine gute Möglichkeit, um orientierungslose Patienten besser zu betreuen. Wenn ein Bewohner mit Chip das Seniorenheim verlässt, wird diese Information durch unterirdische Magnetschleifen an unser Computersystem weitergeleitet. Und es gibt noch mehr digitale Neuerungen, mit denen wir den Arzt direkt ans Patientenbett holen können: eine Televisite macht die Kommunikation zwischen Fachärzten und Patienten auch über viele Kilometer Entfernung möglich.

Der technische Fortschritt
bringt Vorteile für alle

Die Televisite schafft neue Chancen: Bewohner, die sich über Jahre und Jahrzehnte an ihre Ärzte gewöhnt haben, müssen nicht mehr wechseln. Auch ein aufwendiger Transport bleibt ihnen erspart. Die Mediziner gewinnen auch, denn diese Methode spart Zeit und Geld. Viele Ärzte sind froh, dass sie die Krankengeschichte des Patienten bereits kennen und sich nicht mühsam in den Verlauf einer Erkrankung einlesen müssen. Und welche Vorteile bietet der Chip am Handgelenk?

Unser Personal wird entlastet, denn die Mitarbeiter wissen auch ohne verschlossene Türen stets, dass alle Bewohner in Sicherheit sind. Verlässt z.B. ein dementer Bewohner das Gelände, sorgt ein Alarm dafür, dass schnell Hilfe herbeieilen kann. In einigen Nachbargemeinden kommt es immer wieder dazu, dass vergessliche Bewohner in aufwendigen Suchaktionen zurückgeholt werden müssen. Die moderne Technik spart also auch Gelder für Suchtrupps ein. Zudem dürfen sich unsere Bewohner frei im Haus bewegen – auch wenn ihr Gedächtnis nicht mehr fit ist. Unsere Mitarbeiter haben mehr Zeit, sich auf die Pflege der dementen Bewohner zu konzentrieren statt ständig die Türen zu überwachen. Unsere Ausrüstung erhalten wir vom Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen.

Mit dem Fernsehbeitrag rückt das Thema Digitalisierung im Seniorenheim weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Wir freuen uns darüber, dass die modernen Techniken immer bekannter werden und vielleicht bald noch mehr Einrichtungen von den Möglichkeiten der modernen Pflege profitieren werden.

Seniorenheim Saaleufer bei Arte

In Memoriam Wolfgang Back

Wir trauern um einen besonderen Menschen: Wolfgang Back war nicht nur langjähriger Bürgermeister von Bad Bocklet, sondern auch ein echter Förderer seiner Gemeinde. Seit seiner ersten Wahl 2002 wurde er zweimal im Amt bestätigt und war sechszehn Jahre lang im ständigen Einsatz für Bad Bocklet. Er wurde von allen sehr geschätzt, vor allem für seine unbürokratischen Lösungen, die für einen Politiker ungewöhnlich schienen. Sein persönlichen Engagement und seiner Konzeptentwicklung ist es zu verdanken, dass das Gesundheitszentrum im Kleinfeldlein realisiert werden konnte. Neben einer großen Arztpraxis konnten sich Patienten dort über eine neue Physiopraxis und eine Logopädie freuen. Auch die Versorgung der älteren Mitmenschen lag Wolfgang Back am Herzen: Mit der Umsetzung des Seniorenheims, der Tagespflege sowie einer Wohngemeinschaft für Intensivpflege wurden neue Wege beschritten.

Viel zu früh von uns gegangen

Wer Wolfang Back privat kennenlernen durfte, der weiß, dass der Hobbygärtner nicht nur großes Geschick im Umgang mit Menschen und Zahlen hatte, sondern sich auch auf Pflanzen verstand. Zudem gehörte das Singen zu seinen Hobbys. Wolfang Back wurde am 5.8.1951 in Windheim geboren. Er wuchs mit vier Geschwistern auf und war schon früh in zahlreichen Vereinen aktiv. Nach seiner Lehre als Bankkaufmann arbeitete er in Münnerstadt, ehe er 2002 das erste Mal zum Bürgermeister gewählt wurde. Er war zwei Mal verheiratet und hatte insgesamt drei Kinder. Seinen ältesten Sohn verlor er 2009 im Alter von nur 20 Jahren.  Wolfgang Back erlag dem Krebs am 25.4.18. Wir trauern mit Wolfgangs Back Familie, seiner Tochter sowie seinem Sohn und seiner langjährigen Lebensgefährtin Brigitte Junge.

Seine Verdienste
um Bad Bocklet werden bleiben

Im September 2016 musste Wolfgang Back sein Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Bis zuletzt hatte er jedoch seinen Sitz im Kreistag behalten. Noch zu Lebzeiten würdigte ihn die Gemeinde mit der Verleihung der goldenen Bürgermedaille für seine Dienste. Die Zeremonie beim Neujahrsempfang 2018 sollte einer von Wolfang Backs letzten öffentlichen Auftritten werden. Auch wenn er den Kampf gegen den Krebs im Alter von 66 Jahren verloren hat, wird er uns allen als leidenschaftlicher Amtsinhaber und Mensch in Erinnerung bleiben. Wir alle spürten, dass die Leitung der Gemeinde für ihn mehr war als ein Job – es war sein Leben. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass das Gesundheitszentrum unbürokratisch und schnell umgesetzt werden konnte.  Wir haben höchsten Respekt vor seiner Lebensleistung für die Gemeinde Bocklet und schließen uns tief bewegt den zahlreichen Trauerbekundungen an, die davon zeugen, welch große Vorbildfunktion Wolfgang Back als Bürgermeister und Mensch hatte.

Landespflegegeld Bayern

Sehr geehrte Bewohner, Angehörige und Interessierte

die Bayerische Staatsregierung hat ein bayerisches Pflege-Paket beschlossen. Die Zielsetzung dabei ist, pflegebedürftige Menschen und deren Familien zu unterstützen. Sie haben dazu ggf. schon ein Informationsschreiben von Herrn Ministerpräsident Söder und Frau Staatsministerin Huml erhalten.

Für Sie beinhaltet das Paket ein Landespflegegeld. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 erhalten 1.000 Euro im Jahr um zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten für die individuelle Pflegesituation zu finanzieren. Diese Unterstützungsleistung ist unabhängig von einer ambulanten oder stationären Versorgung. Die Beantragung ist jetzt erstmalig möglich und die Auszahlung soll sehr unbürokratisch und schnell erfolgen.

Die bayerische Staatsregierung hat dafür eine eigene Internetseite eingerichtet, auf die wir Sie heute hinweisen wollen:

www.landespflegegeld.bayern.de

Dort finden Sie alle relevanten Informationen und auch einen Antrag zum Download. Zusätzlich gibt es die Antragsformulare bei den Finanzämtern, Landratsämtern und dem Zentrum Bayern Familie und Soziales

Freundliche Grüße

Michael Wehner

Seniorenheim Saaleufer im BR

Das Seniorenheim im Fernsehen am 28.09.17 ab Minute 21:10 / Aus der Mediathek des BR

Wir waren froh, heute das Team des Bayerischen Rundfunks in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Die Journalisten drehten einen Beitrag zu einem Thema, das uns in Bad Bocklet besonders am Herzen liegt: Digitalisierung des Seniorenheims. Was zunächst noch nach hochgegriffenen Plänen klingt, könnte schon bald flächendeckende Realität für die Pflege werden. Doch noch ist das Seniorenheim am Saaleufer eines der ersten in Deutschland, die den Schritt ins digitale Zeitalter gemacht haben.

Digitalisierung im Seniorenheim – wie geht das?

Aktuell betreuen wir in unseren Räumlichkeiten 36 Bewohner, viele von ihnen leiden unter Demenz. Moderne Technik kann helfen, ihren Alltag zu erleichtern. Michael Wehner, unser Heimleiter, ist der Kopf des Umbaus. Er war es leid, sich ständig nur über die veraltete Pflege zu beschweren und rief die digitale Aufrüstung ins Leben. Nun tragen diejenigen Bewohner, die aufgrund einer demenziellen Erkrankung das Haus orientierungslos verlassen könnten, einen Chip am Handgelenk. Dieser wird in Absprache mit den Angehörigen angebracht, um die Bewohner besser und sicherer betreuen zu können. Verlässt jemand das Seniorenheim, so sendet der Chip diese Information über unterirdische Magnetschleifen an ein Computersystem. Auch eine Televisite am Patientenbett ist bei uns möglich. Diese Innovation verbindet Patienten z.B. mit kilometerweit entfernten Fachärzten, die über Video mit den Patienten kommunizieren können.

Gründe für eine technische
Aufrüstung im Seniorenheim

Mit der Televisite können Bewohner bei den Fachärzten bleiben, an die sie sich gewöhnt haben, und ihnen wird ein Transport erspart. Oft ist diese Form der Video-Kommunikation auch ein Gewinn für die Medizin, da der jeweilige Arzt Informationen aus der Patientenakte nicht erst mühsam studieren muss, sondern über dessen Krankheitsgeschichte informiert ist. Das spart Zeit und Geld. Tragen die Bewohner wie im Seniorenheim Saaleufer Chips am Handgelenk, so hat das Personal jederzeit den Überblick, wer das Gelände verlassen hat und wer Hilfe benötigt, um wieder zurück zu finden. Bei dementen Patienten wird beispielsweise ein Alarm ausgelöst. Fälle von unauffindbaren Bewohnern, die in den Nachbargemeinden vorkommen, sind damit so gut wie ausgeschlossen.

Zudem werden Steuergelder eingespart, die für Suchtrupps ausgegeben werden müssten. Die neue Technik ist auch eine große Entlastung für die Mitarbeiter: Bei uns können sich alle Bewohner frei im Haus bewegen – wir brauchen keine verschlossenen Türen, um sicher zu gehen, dass niemand entwischt. Statt einer ständigen Überwachung durch das Personal können sich unsere Mitarbeiter ganz der Pflege widmen. Das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen liefert uns dafür die nötige Ausrüstung. Wir freuen uns, dass die Digitalisierung des Seniorenheims im öffentlichen Diskurs an Bedeutung gewinnt. Der Beitrag des Bayrischen Rundfunks wird sicher dazu beitragen, die modernen Techniken wieder etwas bekannter zu machen und auch anderen Seniorenheimen zu zeigen, was mit den heutigen Mitteln für die Pflege bereits möglich ist.

Ein Leuchtturmfaktor für den Ort

Im Mai soll das Musterhaus für den an der Erlöserschwestern-Straße im Bad Bockleter Sondergebiet geplanten Wohnpark 55+ stehen. Doch gebaut wird erst nach Abschluss der Erschließungsmaßnahmen, für die am Donnerstag der erste Spatenstich symbolisch vorgenommen wurde.

Acht Doppelbungalows sowie acht Wohnungen in zwei Häusern will Bauunternehmer Bernhard Wolf (Gefäll) zusätzlich zum Musterhaus auf dem nach Abzug öffentlicher Verkehrsflächen (3000 Quadratmeter) noch 6600 Quadratmeter großen Bauland errichten, die teils verkauft, teils vermietet werden sollen. „Wir bauen jeweils nach Vertragsabschluss“, will sich Wolf nicht auf einen festen Zeitplan festlegen. Doch schon jetzt sind sechs Wohneinheiten von Kaufwilligen reserviert. „Anfang des Jahres fangen wir an.“

Der geplante barrierefreie und in seiner Ausstattung seniorengerechte Wohnpark 55+ sei „das i-Tüpfelchen für junge Senioren“, freute sich Bürgermeister Andreas Sandwall (CSU) beim Spatenstich und erinnerte an die ursprüngliche Absicht der Marktgemeinde, dieses Baugebiet in den neunziger Jahren für den Bau von Kurhäusern und Pensionen, Alten- und Pflegeheimen auszuweisen.

Nach der Gesundheitsstruktur von 1996 war an Kurhäuser nicht mehr zu denken. Folgerichtig wurde das Wort Kur aus der offiziellen Geländebezeichnung gestrichen und seit etwa zehn Jahren gemeinsam mit dem Bauunternehmen Wolf-Haus die Planung eines Gesundheitsparks Saaleufer vorangetrieben. „Es gibt genug Senioren, die nach Auszug ihrer Kinder über ein kleineres Haus nachdenken“, ist Sandwall zuversichtlich. „Bad Bocklet hat für diese Zielgruppe genau, was sie braucht.“

Wichtige Bausteine

In zwei ersten Bauabschnitten waren seitdem ein Seniorenpflegeheim mit Tagespflege sowie ein Haus für betreutes Wohnen für Patienten mit Heimbeatmung entstanden, betrieben vom Pflegedienst Michael Wehner. Später folgte die Gemeinschaftspraxis Staab & Stoll für Allgemeinmedizin, weitere betreute Wohnungen, Fachgeschäfte und zuletzt die physiotherapeutische Praxis von Michael Horn mit kleinem Fitnesscenter.

„Es ist schon alles da, was man in fortschreitendem Alter notfalls braucht“, wies Bernhard Wolf auf das ganzheitliche Konzept dieses Sondergebietes und die infrastrukturellen Vorteile für die künftigen Bewohner des künftigen Wohnparks hin. „In 60 Sekunden ist der Pflegedienst im Haus.“ Auch andere Leistungen wie Gärtner- oder Hausmeister-Dienste sind auf Wunsch möglich. Selbst ein Alarmrufsystem wird in jeder der 25 Wohneinheiten vorgerüstet.

Private Initiative

Als neuen „Standortfaktor mit Leuchtturm-Charakter“ bezeichnete Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner (CSU) das zukunftsweisende Vorhaben. „Mit diesem Modul sind jetzt alle Bedürfnisse des Lebens im Alter hier abgedeckt.“ Auch im Alter könne man in Bad Bocklet sorglos wohnen. Gerade dies sei in der heutigen Gesellschaft wichtig, ergänzte Landrat Thomas Bold (CSU). Denn die generationenübergreifende Großfamilie gibt es nicht mehr, in der früher die Alten aufgefangen wurden.
Erwachsene Kinder leben heute im ganzen Land verstreut. „Sie wollen aber ihre Eltern gut versorgt wissen.“ Dies sei besonders im ländlichen Raum wichtig, meinte der Landrat. „Ich finde es toll, wenn dies in privater Initiative hier durchgesetzt wird“, dankte Bold dem Bauunternehmen Wolf-Haus.

Wohnpark 55+ in Stichpunkten: Acht Wohnungen (59 Quadratmeter) mit Pkw-Stellplatz, fünf Doppelbungalows mit zehn Wohneinheiten (72 Quadratmeter) mit Garage, drei Doppelbungalows mit sechs Wohneinheiten (113 Quadratmeter) mit Garage und Pkw-Stellplatz sowie ein Einzelhaus mit Terrasse (Wohnfläche 113 Quadratmeter) mit Terrasse, Garage und Pkw-Stellplatz. Die Kaufpreise liegen etwa zwischen 214 000 Euro für eine Wohnung und 320 000 Euro für die kleinere Doppelhaushälfte.

Ein Artikel von SIGISMUND VON DOBSCHÜTZ

Text und Bild von infranken.de

Der Firmenverbund auf Herbstwanderung

Mitarbeiterzufriedenheit ist oft nur ein Wort, doch bei uns wird sie gelebt. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter sich wohl fühlen, einander vertrauen und nicht nur auf das Wohl der Patienten, sondern auch aufeinander achten. Um das zu erreichen, organisieren wir regelmäßig Ausflüge, die uns als Gruppe näher zusammenbringen. Schließlich lassen sich gemeinsame Ziele am besten verfolgen, wenn der Einzelne an das große Ganze glaubt. Und was könnte besser den Gruppenzusammenhalt stärken als eine gemeinsame Aktivität in der frischen Luft? Passend dazu fand am 21.09.2017 die Herbstwanderung des Firmenverbunds statt. Die Rhön lockte an diesem Tag mit fantastischem Sonnenschein und viele Mitarbeiter waren gekommen, um zusammen den Kreuzberg zu erklimmen.

Wie die Wallfahrer auf den Kreuzberg

Über Stock und Stein ging es stetig bergauf. Doch die Anstrengung war kaum spürbar, waren wir doch abgelenkt durch die guten Gespräche untereinander. Diese privaten Momente, in denen wir uns besser kennenlernen, sind besonders wertvoll für uns als Mitarbeiterstab. Denn hier abseits von aller Arbeit konnten wir gemeinsam die Seele baumeln lassen. Schon von weitem konnten wir das Kloster Kreuzberg sehen, das mit Bier und gutem Essen lockte. Der sonnige Herbsttag ließ die bunten Blätter der Bäume strahlen und gut gerüstet mit Stöcken, Wanderschuhen und Windjacken, erreichten wir schließlich unser Ziel. Die zünftige Brotzeit schmeckte nach gelungenem Anstieg besonders gut. Gemeinsam genossen wir die fränkischen Spezialitäten und ließen den Ausflug in fröhlicher Runde ausklingen.

Zusammen können wir alles schaffen

Die kühle Jahreszeit hätte nicht besser starten können. Eine Wanderung wie diese zeigt uns immer wieder, was wir gemeinsam erreichen können, und gibt Kraft für neue Herausforderungen. In ungezwungener Atmosphäre können wir uns so näherkommen und bauen Verständnis für die Situation der Anderen auf. Das verbindet.  Ein solch schöner Tag in der Herbstsonne ist die beste Grundlage für ein harmonisches Miteinander.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Digitalisierung in der Gesundheitsbranche

Wo steht die Gesundheitsbranche in SachenDigitalisierung?

Es diskutierten Vertreter aus Pflege, Wirtschaft und Politik über Chancen, Potenzial und Vorbehalte.

Ein „enormes Potenzial“ biete die Digitalisierung für die Gesundheitsbranche, meint Bertram Brossardt, Chef der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Die vertritt 133 bayerische Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und 41 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, darunter auch der Gesundheitssektor. Ein paar Dutzend Verantwortliche hat der Hauptgeschäftsführer zum Diskutieren nach Bad Kissingen geladen. Was braucht es, damit die Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Patienten in der digitalen Welt ankommen? Auf dem Podium sitzen vier Akteure, die versuchen, mehrere Antworten zu finden. Prof. Dr. Bernd Griewing ist Ärztlicher Direktor an der Neurologischen Klinik Bad Neustadt, die zum Rhön-Klinikum gehört. Der Arzt leitet die Abteilung für Akutneurologie, die Klinische Neurophysiologie und die überregionale „Stroke Unit“. Er hat Erfahrung damit, wie die Vernetzung im Ärztealltag funktionieren kann. Ob sie schon gelungen ist? Zumindest biete die Region die besten Voraussetzungen zum Testen, meint er: „Die Player sind überschaubar. Die Rhön ist ideal zum Ausprobieren. Hier kann man am ehesten solche Modelle etablieren.“ Solche Modelle wie sie Sebastian Dresbach, Geschäftsführung des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen (ZTM), im Portfolio hat. „Wir fragen uns: Wo können wir medizinische Dienstleister unterstützen?“, sagt Sebastian Dresbach und präsentiert Programme und Hilfsmittel, die beim Hausarzt, im Krankenhaus oder in der Pflege zum Einsatz kommen können. Eine Voraussetzung: die Akzeptanz. „Es bringt nichts, wenn eine 94-jährige Oma ein System zu Hause hat, das sie nicht bedienen kann oder will.“

Akzeptanz schaffen

„Wir haben es noch nicht geschafft zu vermitteln, welchen Vorteil der Einzelne davon hat“, sagt Bundesstaatssekretärin Dorothee Bär. Dabei hängt die Dynamik auch daran, dass jeder mitmacht und sich darauf einlässt. Stockt der „gesellschaftliche Transformationsprozess“? „Mit dem Wohlstandswachstum kann es schnell vorbei sein, wenn wir den Anschluss an die Digitalisierung verpassen“, meint die Abgeordnete. „Digitalisierung kann nicht von oben verordnet werden“, sagt Bertram Brossardt. Dennoch müsse die Politik entsprechende Grundlagen schaffen. Wie eine Infrastruktur, die der Entwicklung nicht hinterherhinkt – flächendeckendes, schnelles Netz. „Wir stehen gut da, sind aber noch nicht so schnell wie benötigt“, sagt Bertram Brossardt. Der Bedarf ist nicht wegzudiskutieren: „Wir brauchen viel mehr Technik, um uns zu entstressen“, sagt Pflegeunternehmer Michael Wehner.

Weitere Berichte aus der Region
www.infranken.de

© Redaktion & Fotos : Carmen Schmitt

Eintönigkeit bei der Arbeit – ein Fremdwort!

Das klingt nach Traumjob. Wie heißt es treffend auf der Internetseite des Heims: „Für Abwechslung und Unterhaltung ist immer gesorgt“. Das gilt nahezu ganzjährig. Der Maibaum, das Sommerfest, die Musikkapelle Frauenroth und Anderes lassen wenige Wünsche offen und sind die Highlights des Jahres. Täglich richtig fordernd ist das breite Spektrum bei der Betreuung der Heimbewohner. Das reicht von überwiegend rüstigen Senioren bis hin zu den stark Pflegebedürftigen. Zum Ausgleich eine kleine Fete – ausschließlich unter den Mitarbeitern – das wäre eine willkommene Abwechslung!

 

Die Pflegekräfte finden Gehör

Die Vorgesetzten nehmen Anregungen der Mitarbeiter gerne auf und haben ein offenes Ohr für das „Fremdfeiern“. Eine passende Idee der Chefs hierzu kam gut an: Den Betriebsausflug und die Abteilungsfete miteinander verbinden. Der geeignete Ort war rasch gefunden, das „Kissinger Bowling Center“.

 

 

Beste Stimmung mit den bunten Bowling-Kugeln

Die Stimmung der Mannschaft war von Anfang an prächtig. Besser hätte der 22. Februar 2017 nicht beginnen können. Die farbigen Kugeln kamen rasch ins Rollen. Jeder Wurf erhielt anfeuernde Begleitkommentare. Nach dem Bowling kam das Abendessen im Center absolut richtig. Die leckeren Steaks und andere Speisen gingen weg wie nichts.
So gestärkt und geschätzt betreut das Pflegeteam die Heimbewohner weiterhin gerne.