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Seniorenheim Saaleufer im BR

Das Seniorenheim im Fernsehen am 28.09.17 ab Minute 21:10 / Aus der Mediathek des BR

Wir waren froh, heute das Team des Bayerischen Rundfunks in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Die Journalisten drehten einen Beitrag zu einem Thema, das uns in Bad Bocklet besonders am Herzen liegt: Digitalisierung des Seniorenheims. Was zunächst noch nach hochgegriffenen Plänen klingt, könnte schon bald flächendeckende Realität für die Pflege werden. Doch noch ist das Seniorenheim am Saaleufer eines der ersten in Deutschland, die den Schritt ins digitale Zeitalter gemacht haben.

Digitalisierung im Seniorenheim – wie geht das?

Aktuell betreuen wir in unseren Räumlichkeiten 36 Bewohner, viele von ihnen leiden unter Demenz. Moderne Technik kann helfen, ihren Alltag zu erleichtern. Michael Wehner, unser Heimleiter, ist der Kopf des Umbaus. Er war es leid, sich ständig nur über die veraltete Pflege zu beschweren und rief die digitale Aufrüstung ins Leben. Nun tragen diejenigen Bewohner, die aufgrund einer demenziellen Erkrankung das Haus orientierungslos verlassen könnten, einen Chip am Handgelenk. Dieser wird in Absprache mit den Angehörigen angebracht, um die Bewohner besser und sicherer betreuen zu können. Verlässt jemand das Seniorenheim, so sendet der Chip diese Information über unterirdische Magnetschleifen an ein Computersystem. Auch eine Televisite am Patientenbett ist bei uns möglich. Diese Innovation verbindet Patienten z.B. mit kilometerweit entfernten Fachärzten, die über Video mit den Patienten kommunizieren können.

Gründe für eine technische
Aufrüstung im Seniorenheim

Mit der Televisite können Bewohner bei den Fachärzten bleiben, an die sie sich gewöhnt haben, und ihnen wird ein Transport erspart. Oft ist diese Form der Video-Kommunikation auch ein Gewinn für die Medizin, da der jeweilige Arzt Informationen aus der Patientenakte nicht erst mühsam studieren muss, sondern über dessen Krankheitsgeschichte informiert ist. Das spart Zeit und Geld. Tragen die Bewohner wie im Seniorenheim Saaleufer Chips am Handgelenk, so hat das Personal jederzeit den Überblick, wer das Gelände verlassen hat und wer Hilfe benötigt, um wieder zurück zu finden. Bei dementen Patienten wird beispielsweise ein Alarm ausgelöst. Fälle von unauffindbaren Bewohnern, die in den Nachbargemeinden vorkommen, sind damit so gut wie ausgeschlossen.

Zudem werden Steuergelder eingespart, die für Suchtrupps ausgegeben werden müssten. Die neue Technik ist auch eine große Entlastung für die Mitarbeiter: Bei uns können sich alle Bewohner frei im Haus bewegen – wir brauchen keine verschlossenen Türen, um sicher zu gehen, dass niemand entwischt. Statt einer ständigen Überwachung durch das Personal können sich unsere Mitarbeiter ganz der Pflege widmen. Das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen liefert uns dafür die nötige Ausrüstung. Wir freuen uns, dass die Digitalisierung des Seniorenheims im öffentlichen Diskurs an Bedeutung gewinnt. Der Beitrag des Bayrischen Rundfunks wird sicher dazu beitragen, die modernen Techniken wieder etwas bekannter zu machen und auch anderen Seniorenheimen zu zeigen, was mit den heutigen Mitteln für die Pflege bereits möglich ist.

Ein Leuchtturmfaktor für den Ort

Im Mai soll das Musterhaus für den an der Erlöserschwestern-Straße im Bad Bockleter Sondergebiet geplanten Wohnpark 55+ stehen. Doch gebaut wird erst nach Abschluss der Erschließungsmaßnahmen, für die am Donnerstag der erste Spatenstich symbolisch vorgenommen wurde.

Acht Doppelbungalows sowie acht Wohnungen in zwei Häusern will Bauunternehmer Bernhard Wolf (Gefäll) zusätzlich zum Musterhaus auf dem nach Abzug öffentlicher Verkehrsflächen (3000 Quadratmeter) noch 6600 Quadratmeter großen Bauland errichten, die teils verkauft, teils vermietet werden sollen. „Wir bauen jeweils nach Vertragsabschluss“, will sich Wolf nicht auf einen festen Zeitplan festlegen. Doch schon jetzt sind sechs Wohneinheiten von Kaufwilligen reserviert. „Anfang des Jahres fangen wir an.“

Der geplante barrierefreie und in seiner Ausstattung seniorengerechte Wohnpark 55+ sei „das i-Tüpfelchen für junge Senioren“, freute sich Bürgermeister Andreas Sandwall (CSU) beim Spatenstich und erinnerte an die ursprüngliche Absicht der Marktgemeinde, dieses Baugebiet in den neunziger Jahren für den Bau von Kurhäusern und Pensionen, Alten- und Pflegeheimen auszuweisen.

Nach der Gesundheitsstruktur von 1996 war an Kurhäuser nicht mehr zu denken. Folgerichtig wurde das Wort Kur aus der offiziellen Geländebezeichnung gestrichen und seit etwa zehn Jahren gemeinsam mit dem Bauunternehmen Wolf-Haus die Planung eines Gesundheitsparks Saaleufer vorangetrieben. „Es gibt genug Senioren, die nach Auszug ihrer Kinder über ein kleineres Haus nachdenken“, ist Sandwall zuversichtlich. „Bad Bocklet hat für diese Zielgruppe genau, was sie braucht.“

Wichtige Bausteine

In zwei ersten Bauabschnitten waren seitdem ein Seniorenpflegeheim mit Tagespflege sowie ein Haus für betreutes Wohnen für Patienten mit Heimbeatmung entstanden, betrieben vom Pflegedienst Michael Wehner. Später folgte die Gemeinschaftspraxis Staab & Stoll für Allgemeinmedizin, weitere betreute Wohnungen, Fachgeschäfte und zuletzt die physiotherapeutische Praxis von Michael Horn mit kleinem Fitnesscenter.

„Es ist schon alles da, was man in fortschreitendem Alter notfalls braucht“, wies Bernhard Wolf auf das ganzheitliche Konzept dieses Sondergebietes und die infrastrukturellen Vorteile für die künftigen Bewohner des künftigen Wohnparks hin. „In 60 Sekunden ist der Pflegedienst im Haus.“ Auch andere Leistungen wie Gärtner- oder Hausmeister-Dienste sind auf Wunsch möglich. Selbst ein Alarmrufsystem wird in jeder der 25 Wohneinheiten vorgerüstet.

Private Initiative

Als neuen „Standortfaktor mit Leuchtturm-Charakter“ bezeichnete Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner (CSU) das zukunftsweisende Vorhaben. „Mit diesem Modul sind jetzt alle Bedürfnisse des Lebens im Alter hier abgedeckt.“ Auch im Alter könne man in Bad Bocklet sorglos wohnen. Gerade dies sei in der heutigen Gesellschaft wichtig, ergänzte Landrat Thomas Bold (CSU). Denn die generationenübergreifende Großfamilie gibt es nicht mehr, in der früher die Alten aufgefangen wurden.
Erwachsene Kinder leben heute im ganzen Land verstreut. „Sie wollen aber ihre Eltern gut versorgt wissen.“ Dies sei besonders im ländlichen Raum wichtig, meinte der Landrat. „Ich finde es toll, wenn dies in privater Initiative hier durchgesetzt wird“, dankte Bold dem Bauunternehmen Wolf-Haus.

Wohnpark 55+ in Stichpunkten: Acht Wohnungen (59 Quadratmeter) mit Pkw-Stellplatz, fünf Doppelbungalows mit zehn Wohneinheiten (72 Quadratmeter) mit Garage, drei Doppelbungalows mit sechs Wohneinheiten (113 Quadratmeter) mit Garage und Pkw-Stellplatz sowie ein Einzelhaus mit Terrasse (Wohnfläche 113 Quadratmeter) mit Terrasse, Garage und Pkw-Stellplatz. Die Kaufpreise liegen etwa zwischen 214 000 Euro für eine Wohnung und 320 000 Euro für die kleinere Doppelhaushälfte.

Ein Artikel von SIGISMUND VON DOBSCHÜTZ

Text und Bild von infranken.de

Der Firmenverbund auf Herbstwanderung

Mitarbeiterzufriedenheit ist oft nur ein Wort, doch bei uns wird sie gelebt. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter sich wohl fühlen, einander vertrauen und nicht nur auf das Wohl der Patienten, sondern auch aufeinander achten. Um das zu erreichen, organisieren wir regelmäßig Ausflüge, die uns als Gruppe näher zusammenbringen. Schließlich lassen sich gemeinsame Ziele am besten verfolgen, wenn der Einzelne an das große Ganze glaubt. Und was könnte besser den Gruppenzusammenhalt stärken als eine gemeinsame Aktivität in der frischen Luft? Passend dazu fand am 21.09.2017 die Herbstwanderung des Firmenverbunds statt. Die Rhön lockte an diesem Tag mit fantastischem Sonnenschein und viele Mitarbeiter waren gekommen, um zusammen den Kreuzberg zu erklimmen.

Wie die Wallfahrer auf den Kreuzberg

Über Stock und Stein ging es stetig bergauf. Doch die Anstrengung war kaum spürbar, waren wir doch abgelenkt durch die guten Gespräche untereinander. Diese privaten Momente, in denen wir uns besser kennenlernen, sind besonders wertvoll für uns als Mitarbeiterstab. Denn hier abseits von aller Arbeit konnten wir gemeinsam die Seele baumeln lassen. Schon von weitem konnten wir das Kloster Kreuzberg sehen, das mit Bier und gutem Essen lockte. Der sonnige Herbsttag ließ die bunten Blätter der Bäume strahlen und gut gerüstet mit Stöcken, Wanderschuhen und Windjacken, erreichten wir schließlich unser Ziel. Die zünftige Brotzeit schmeckte nach gelungenem Anstieg besonders gut. Gemeinsam genossen wir die fränkischen Spezialitäten und ließen den Ausflug in fröhlicher Runde ausklingen.

Zusammen können wir alles schaffen

Die kühle Jahreszeit hätte nicht besser starten können. Eine Wanderung wie diese zeigt uns immer wieder, was wir gemeinsam erreichen können, und gibt Kraft für neue Herausforderungen. In ungezwungener Atmosphäre können wir uns so näherkommen und bauen Verständnis für die Situation der Anderen auf. Das verbindet.  Ein solch schöner Tag in der Herbstsonne ist die beste Grundlage für ein harmonisches Miteinander.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Digitalisierung in der Gesundheitsbranche

Wo steht die Gesundheitsbranche in SachenDigitalisierung?

Es diskutierten Vertreter aus Pflege, Wirtschaft und Politik über Chancen, Potenzial und Vorbehalte.

Ein „enormes Potenzial“ biete die Digitalisierung für die Gesundheitsbranche, meint Bertram Brossardt, Chef der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Die vertritt 133 bayerische Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und 41 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, darunter auch der Gesundheitssektor. Ein paar Dutzend Verantwortliche hat der Hauptgeschäftsführer zum Diskutieren nach Bad Kissingen geladen. Was braucht es, damit die Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Patienten in der digitalen Welt ankommen? Auf dem Podium sitzen vier Akteure, die versuchen, mehrere Antworten zu finden. Prof. Dr. Bernd Griewing ist Ärztlicher Direktor an der Neurologischen Klinik Bad Neustadt, die zum Rhön-Klinikum gehört. Der Arzt leitet die Abteilung für Akutneurologie, die Klinische Neurophysiologie und die überregionale „Stroke Unit“. Er hat Erfahrung damit, wie die Vernetzung im Ärztealltag funktionieren kann. Ob sie schon gelungen ist? Zumindest biete die Region die besten Voraussetzungen zum Testen, meint er: „Die Player sind überschaubar. Die Rhön ist ideal zum Ausprobieren. Hier kann man am ehesten solche Modelle etablieren.“ Solche Modelle wie sie Sebastian Dresbach, Geschäftsführung des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen (ZTM), im Portfolio hat. „Wir fragen uns: Wo können wir medizinische Dienstleister unterstützen?“, sagt Sebastian Dresbach und präsentiert Programme und Hilfsmittel, die beim Hausarzt, im Krankenhaus oder in der Pflege zum Einsatz kommen können. Eine Voraussetzung: die Akzeptanz. „Es bringt nichts, wenn eine 94-jährige Oma ein System zu Hause hat, das sie nicht bedienen kann oder will.“

Akzeptanz schaffen

„Wir haben es noch nicht geschafft zu vermitteln, welchen Vorteil der Einzelne davon hat“, sagt Bundesstaatssekretärin Dorothee Bär. Dabei hängt die Dynamik auch daran, dass jeder mitmacht und sich darauf einlässt. Stockt der „gesellschaftliche Transformationsprozess“? „Mit dem Wohlstandswachstum kann es schnell vorbei sein, wenn wir den Anschluss an die Digitalisierung verpassen“, meint die Abgeordnete. „Digitalisierung kann nicht von oben verordnet werden“, sagt Bertram Brossardt. Dennoch müsse die Politik entsprechende Grundlagen schaffen. Wie eine Infrastruktur, die der Entwicklung nicht hinterherhinkt – flächendeckendes, schnelles Netz. „Wir stehen gut da, sind aber noch nicht so schnell wie benötigt“, sagt Bertram Brossardt. Der Bedarf ist nicht wegzudiskutieren: „Wir brauchen viel mehr Technik, um uns zu entstressen“, sagt Pflegeunternehmer Michael Wehner.

Weitere Berichte aus der Region
www.infranken.de

© Redaktion & Fotos : Carmen Schmitt

Eintönigkeit bei der Arbeit – ein Fremdwort!

Das klingt nach Traumjob. Wie heißt es treffend auf der Internetseite des Heims: „Für Abwechslung und Unterhaltung ist immer gesorgt“. Das gilt nahezu ganzjährig. Der Maibaum, das Sommerfest, die Musikkapelle Frauenroth und Anderes lassen wenige Wünsche offen und sind die Highlights des Jahres. Täglich richtig fordernd ist das breite Spektrum bei der Betreuung der Heimbewohner. Das reicht von überwiegend rüstigen Senioren bis hin zu den stark Pflegebedürftigen. Zum Ausgleich eine kleine Fete – ausschließlich unter den Mitarbeitern – das wäre eine willkommene Abwechslung!

 

Die Pflegekräfte finden Gehör

Die Vorgesetzten nehmen Anregungen der Mitarbeiter gerne auf und haben ein offenes Ohr für das „Fremdfeiern“. Eine passende Idee der Chefs hierzu kam gut an: Den Betriebsausflug und die Abteilungsfete miteinander verbinden. Der geeignete Ort war rasch gefunden, das „Kissinger Bowling Center“.

 

 

Beste Stimmung mit den bunten Bowling-Kugeln

Die Stimmung der Mannschaft war von Anfang an prächtig. Besser hätte der 22. Februar 2017 nicht beginnen können. Die farbigen Kugeln kamen rasch ins Rollen. Jeder Wurf erhielt anfeuernde Begleitkommentare. Nach dem Bowling kam das Abendessen im Center absolut richtig. Die leckeren Steaks und andere Speisen gingen weg wie nichts.
So gestärkt und geschätzt betreut das Pflegeteam die Heimbewohner weiterhin gerne.

 

Der Firmenverbund Wehner – Ausbildung auf Augenhöhe

Es ist einmal wieder soweit. Deutschland sucht ganz verrückt nach neuen Auszubildenden. Gerade in Pflegeberufen beklagen viele Betriebe einen Mangel an Azubis, ohne ein Handwerkszeug zu besitzen, um darauf zu reagieren.
Anders sieht das beim Firmenverbund Wehner aus, einem mittelständigen Unternehmen aus dem Kissinger Landkreis, das zwei Seniorenheime, eine Tagespflege, einen ambulanten Pflegedienst und eine Heimbeatmungs-WG betreibt. Von Jahr zu Jahr entscheiden sich mehr junge Menschen dazu, beim Firmenverbund ihre Ausbildung zum Altenpfleger oder zum Pflegehelfer zu beginnen. Derzeit arbeiten elf Auszubildende in den Einrichtungen des Unternehmens. Firmenchef Michael Wehner betont: „Für uns ist die Ausbildung eine Herzensangelegenheit. Nur wer die Potentiale von Berufseinsteigern erkennt und gezielt fördert, kann die Herausforderungen der Zukunft meistern.“

Ein wichtiger Baustein für eine gelungene Ausbildung ist die Arbeit der betriebsinternen Schülercoaches. Viele Betriebe haben zwar auf dem Papier ein solches Coaching, jedoch sind die Azubis dann in der Praxis zumeist auf sich selbst gestellt. Der Firmenverbund Wehner möchte seine Auszubildenden nicht im Regen stehen lassen, weswegen er zwei erfahrene Fachkräfte angestellt hat, die jeden einzelnen Auszubildenden regelmäßig bei der Arbeit begleiten und ihm Verbesserungsvorschläge machen. Außerdem arbeiten die Schülercoaches eng mit den beiden Berufsfachschulen in Münnerstadt und Bad Kissingen zusammen, um so Theorie und Praxis bestmöglich zu verknüpfen. Zu guter Letzt findet einmal im Monat findet ein zweistündiges Treffen mit allen Schülern statt, bei welchem diese Pflegetechniken erlernen, Erfahrungen austauschen oder auch einfach einmal zusammen kochen, um so das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Azubis zu fördern.

Die Schüler selbst sind sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung. Neben der guten Praxisbegleitung überzeugt sie vor allem der Grundsatz des Betriebes, die Wohnbereiche der Altenheime möglichst klein zu halten. Auf diese Weise kann sich eine Pflegekraft wirklich auf den einzelnen Bewohner einlassen, anstatt fortwährend von Zimmer zu Zimmer zu hetzen. Darüber hinaus wird die innerbetriebliche Atmosphäre als sehr angenehm und kooperativ erlebt, die Azubis werden von Anfang an als wichtiger Teil des Teams ernst genommen. Auch das Gehalt kann sich im Vergleich zu anderen Berufsbereichen mehr als sehen lassen, mit knapp 1050 Euro brutto im ersten Lehrjahr liegt die Ausbildungsvergütung weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Gleichzeitig stehen nach Abschluss der Ausbildung zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung, die der Betrieb mit allen Mitteln unterstützt.

Wer nun neugierig geworden ist und sich für eine Ausbildung beim Firmenverbund Wehner interessiert, kann seine Bewerbung an folgende Adresse schicken:

Seniorenheim am Saaleufer
Kleinfeldlein 1 · 97708 Bad Bocklet
Telefon: 09708 / 704 30-400
E-Mail: bewerbung@firmenverbund-wehner.de

Sommerfest 2016 der Pflegedienste Saaleufer und Rhönblick

Wie wichtig ein harmonisches Arbeitsumfeld ist, das wissen unsere Mitarbeiter der Seniorenheime und der Tagespflege nur zu gut. Daneben kommen Spaß und Freude in der heutigen Zeit allzu oft zu kurz. Gerade deshalb feiert man bei uns auch immer wieder gerne Feste miteinander. Das stärkt zum einen den Zusammenhalt zwischen den Arbeitskräften selbst und führt zum anderen auch zu Freude und Motivation im Umgang mit den betreuten Menschen. So hat sich die Kultur des gemeinsam Feierns rund um die Seniorenheime Rhönblick und Saaleufer – inklusive Tagespflege – mittlerweile fest etabliert. Mit Begeisterung laden wir dazu auch Familienangehörige aller Altersklassen mit ein. In entspannter Atmosphäre wird dann miteinander gelacht, gut gegessen und gefeiert.

 

 

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Ein wunderschöner Tag

So ließen die Pflegedienste der Seniorenheime Saaleufer und Rhönblick zusammen mit der Tagespflege wieder ein gemeinsames Sommerfest steigen. Alle zwei Jahre ist es Brauch, auf diese Art miteinander zu feiern. Der 25.09.2016 war für die festliche Unternehmung mehr als nur geeignet. Die Sonne strahlte mit der guten Stimmung der Feiernden um die Wette. Selbstverständlich waren auch diesmal wieder die Partner und Kinder der Kollegen mit von der Partie. Auch einige Eltern von Azubis, Praktikanten und jüngeren Kolleginnen feierten begeistert mit. So hatten sie gleich die Möglichkeit, sich von unserer Teamarbeit ein gutes Bild zu machen.

 

 

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Weißwurst, Kanufahrten und mehr

Nach einem leckeren Weißwurstessen wurde die Fränkische Saale selbst sozusagen zum „Festplatz“: In mehreren Kanus konnte man nun auch seine sportliche Ader beweisen.
Am späteren Nachmittag gab es dann ein wunderbares Familienfest für Groß und Klein, Jung und Alt. Mit Hüpfburg und Festzelt war man ja auch wirklich gut dafür gerüstet.
Dieses Jahr konnte man zudem noch mit einer Besonderheit aufwarten: Die Prime Catering Company verwöhnte die anwesenden Familien mit exklusiven Hamburgern, Cheeseburgern und anderen feinen Köstlichkeiten.
Auf diese Art wurden unsere motivierten Mitarbeiter für ihren Einsatz belohnt und gewürdigt. Es war ein äußerst gelungenes Fest voller Wertschätzung und Freude, das allen Beteiligten sichtbar Spaß und Vergnügen bereitet hat. Sowohl unsere Mitarbeiter als auch ihre Eltern, Kinder und Partner haben sich fest vorgenommen, weiterhin solcherlei Feierlichkeiten miteinander zu begehen und die schöne gemeinsame Zeit ausführlich zu genießen.

 

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Was tun, wenn es im Seniorenheim brennt?

Was tun, wenn es brennt? Was tun, wenn ein Fettbrand in der Küche der Tagespflege außer Kontrolle gerät? Wenn die Betreuerin daraufhin ohnmächtig am Boden liegt, die zweite verletzt ist und 15 Pflegebedürftige – teils demente Senioren – gerettet werden müssen? Helfen und Feuer löschen, ist klar. Aber wie?
Zunächst ist wichtig, dass man in der Einrichtung als Team agiert, egal ob man in der Verwaltung arbeitet oder als Putzfrau. Damit das im Ernstfall auch klappt, müssen die Mitarbeiter/innen aller Abteilungen regelmäßig miteinander üben. So geschehen am vergangenen Samstag. Da trafen sich etwa 70 Mitarbeiter der Seniorenheime „Saaleufer“ Bad Bocklet und „Rhönblick“ Burkardroth sowie die Kollegen vom Wenoba Heimbeatmungsservice zu einem Übungsvormittag in Bad Bocklet. Mit von der Partie waren diesmal auch die beiden örtlichen Feuerwehren.


Mitarbeiter sensibilisieren

Während die Bad Bockleter Floriansjünger zum Abschluss des Vormittags den Ernstfall probten, beteiligten sich die Burkardrother am Schulungsprogramm. Das hatte Joachim Seitz als der für Arbeitssicherheit und Brandschutz zuständige Fachmann im Auftrag von Firmenchef Michael Wehner zusammengestellt. „Wir wollen unsere Mitarbeiter sensibilisieren, damit sie im ‚worst case‘ (deutsch: im schlimmsten Fall, Anm. d. Red.) richtig handeln und dabei auch ihren eigenen Schutz nicht vergessen“, sagte dieser. Zudem sei für ihn als Chef wichtig, im Anschluss zu reflektieren, was künftig noch besser laufen muss.
Doch zunächst stand am Samstagvormittag das Training im Vordergrund. Vier Stationen waren für die Mitarbeiter der verschiedenen Unternehmen der Wehner-Gruppe vorbereitet. An der ersten erklärte Haustechniker Adam Broll, wie Menschen in einem feststeckenden Fahrstuhl befreit werden können, und worauf die Kollegen dabei besonders achten müssen. „Das Ziel ist, die Personen innerhalb von 15 Minuten rausgeholt zu haben“, gab er ihnen mit auf den Weg. An der zweiten Station konnten die Mitarbeiter üben, wie eine bettlägerige Person mit Hilfe einer „Evakuierungsdecke“ gerettet wird. Dafür schlüpfte immer einer in die Rolle des Liegenden, der andere in die des Retters. Manch zierliche Frau hatte da schon ihre Probleme, den „Patienten“ aus dem Bett zu bekommen. Doch die Kollegen halfen.

 

 

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Wichtige Erfahrungen

„Es ist gar nicht so schwer“, stellte Ines Schmitt erleichtert fest. Sie ist Mitarbeiterin des Wenoba Heimbeatmungsservice und war das erste Mal bei einer Übung im benachbarten Seniorenheim dabei. Ganz neu waren für sie die Erklärungen des Haustechnikers am Fahrstuhl. „Es war wichtig zu sehen, wie kriege ich da jemanden heraus“, sagt sie. Aber auch die Abläufe der Evakuierung in der Pflegeeinrichtung seien interessant gewesen, wie was funktioniert.
An der nächsten Station erklärte Sicherheits- und Brandschutzfachmann Joachim Seitz, wie die neuen Brandschutzhauben verwendet werden. Diese helfen dem Retter dabei, jemanden aus einem verrauchten Raum zu holen. „Jedoch ist der Gebrauch nur einmalig. Nach jedem Einsatz müssen sie entsorgt werden“, sagte er.

 

 

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Übung am Feuerlöscher

Danach durften die Mitarbeiter der Wehner-Gruppe ein spezielles Modell für Übungszwecke auch selbst aufsetzen. „Es is ned schlimm“, schätzte Mitarbeiterin Birgit Metz die Situation ein. An der letzten Station zeigten Thomas Geis und Ariel Karwacki, die beiden Kommandanten der Burkardrother Wehr, den Gebrauch von Feuerlöschern. Wie bringt man die in Gang? Die Übungsteilnehmer durften die verschiedenen Modelle mit Wasser oder ABC-Löschpulver selbst ausprobieren, nicht zuletzt, um ihre Berührungsängste abzubauen.

„Je besser ein Laie damit umgehen kann, um so besser gelingt der erste Löschversuch, um so schneller ist die Gefahr gebannt“, so Karwacki.

Über das recht häufig spritzende Wasser freuten sich besonders die Blumenrabatten am Seniorenheim, über den weißen Nebel, der über den Parkplatz zog, einige Bewohner.

 

 

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Übung ohne/mit die Bewohner

Die beobachteten das Treiben der Feuerwehrmänner- und frauen sowie der Mitarbeiter der Wehner-Gruppe sicher vom Fenster aus. Auch von der anschließenden Evakuierungsübung blieben sie verschont. „Es würde sie nur unnötig aufregen“, erklärte Pflegedienstleiterin Luisa Wehner. Deshalb wurden für das Szenario kurzerhand einige Mitarbeiter zu Heimbewohnern ernannt. Deren Evakuierung klappte schließlich hervorragend, innerhalb weniger Minuten waren die Betreuten der Tagespflege gerettet und die Bad Bockleter Floriansjünger angerückt.

 

 

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Da standen zu viele rum

Sowohl der Brandschutzfachmann Joachim Seitz als auch Kreisbrandmeister Steffen Kiesel zeigten sich zufrieden damit und lobten den Einsatz. Nur Luisa Wehner war es nicht ganz. „Es waren einfach zu viele Statisten in dem Raum. Das hat mich verwirrt, denn ich wusste nicht, wer ist Pfleger, wer Zuschauer“, sagte sie bei der Manöverkritik. Deshalb werden bei der nächsten Übung, die schon in sechs Monaten im Seniorenheim in Burkardroth stattfinden wird, weniger Kollegen dabei sein, versprach schließlich Seitz. „Oder wir machen zwei Übungen hintereinander“, fügte die Pflegedienstleiterin hinzu

Sommerfest 2016 im Seniorenheim am Saaleufer

Wer wie unsere Bewohner direkt an einem Fluss residiert, der kommt an diesem Thema gewöhnlich ohnehin nicht vorbei: „Eine Bootsfahrt, die ist lustig – eine Bootsfahrt, die ist schön“ lautete das Motto des Festes, welches im Seniorenheim am Saaleufer diesen Sommer gefeiert wurde. Die dementsprechende Dekoration zierte den Innenhof des Hauses, wo sich Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Freunde zu diesem Anlass versammelt hatten, um gemeinsam Spaß zu haben.
Wie auf Bestellung war es ein schöner und dennoch nicht zu heißer Tag – also durchaus optimal für ein Fest im Freien.


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Manchmal macht auch Süßes lustig

Zu Beginn stand die herzliche Begrüßung sämtlicher Gäste, Bewohner wie auch der anwesenden Crew durch Luisa Wehner. Dann wurden für die genüssliche „Bootsfahrt“ kulinarisch „die Segel gehisst“: mit selbstgebackenem Kuchen zur Stärkung zu einer guten Tasse Kaffee.

Eine lustige Überraschung hatten für dieses Miteinander vor allem auch die Mitarbeiter des Seniorenheims parat: Sie hatten für das Sommerfest eigens einen Tanz einstudiert, den sie nun stolz präsentieren konnten.

Auch jener passte natürlich zum Thema. Das bescherte ihnen schließlich einen üppigen Applaus, den sie sich auch redlich verdient hatten.

 

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Leckeres Gegrilltes mit Salaten und Musik

Später am Nachmittag wurde das Wetter dieses schönen Sommertages natürlich auch noch zum Grillen genutzt. Zu den gegrillten Leckereien gab es die passenden Salate, die von fleißigen Angehörigen wie auch verschiedenen Mitarbeitern wohlweislich mitgebracht worden waren. Die schmackhafte sommerliche Kost war jedoch immer noch nicht alles. So genossen die Beteiligten ihr Essen in durchaus festlicher Stimmung: Die „Musikkapelle Frauenroth“ hatte sich bereit erklärt, den passenden musikalischen Rahmen für die nette Feier zu schaffen. Sogar ein ehemaliger Schlagzeuger ließ sich nicht die Gelegenheit nehmen, an dem klangvollen Auftritt für unser Seniorenheim mitzuwirken.

 

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In Summe ein gelungenes Fest

Abschließend kann also ruhig gesagt werden: Es war ein lustiges Miteinander, welches alle Anwesenden in Sommerlaune genießen konnten. Schwimmreifen und Rettungsboote mussten dabei nicht zum Einsatz kommen. Das ist der große Vorteil einer „Bootsfahrt“ ohne Wasser.
Im Grunde muss man ohnehin zugeben: Auch die viel besungene Bootsfahrt hätte letztendlich kaum schöner sein können als dieser gelungene Nachmittag des Sommerfestes 2016 im Seniorenheim am Saaleufersommerfest-rhoenblick_0000_Sommerfest

 

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Das Seniorenheim Saaleufer freut sich über den eigenen Maibaum!

Der alte europäische Brauch, im Frühjahr Maibäume aufzustellen, reicht bereits so weit in die Vergangenheit zurück, dass man gar nicht mehr sagen kann, wie er einst zustande kam. Fest steht aber, dass er mit dem Beginn des Frühlings zu tun haben muss. So gesehen hatten wir schon einmal mit dem sonnigen und somit passenden Wetter Glück, als wir am 29. 04. 2016 im Seniorenheim Saaleufer unseren schönen Maibaum aufstellten.

Zum Auftakt begrüßte Michael Wehner persönlich die anwesenden Gäste, woraufhin gleich einmal zur Stärkung Kaffee und Kuchen bereitgestellt wurden.
Bei der feierlichen Aktion beteiligten sich übrigens nicht nur die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims Saaleufer. Auch die Gäste der Tagespflege waren selbstverständlich vor Ort.

Ebenso waren Angehörige – teils mit Kindern oder Enkeln – eigens auf Besuch gekommen, um dem Festakt beizuwohnen und gemeinsam mit ihren Eltern oder Freunden zu feiern. Mehrere Kinder halfen dabei, den Maibaum ordentlich aufzurichten.

 

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Was wäre eine Feier aber ohne die richtige Musik? Dafür war der Chor der Bockleter Singmäuse definitiv die richtige Wahl. Von ihrem musikalischen Können durften wir uns bereits überzeugen, da sie zur Freude der Bewohner regelmäßig bei uns singen: Ihre wöchentlichen Chorproben halten sie nämlich ausgerechnet in den Räumlichkeiten des Seniorenheims Saaleufer ab.
Nach ausgiebigem Musikgenuss in entspannter Atmosphäre wurde zum Schluss noch einmal richtig für das leibliche Wohl gesorgt. Bratwürste und Steaks mit Salaten verwöhnten die Gaumen der Besucher und ließen das Fest schließlich angenehm, satt und zufrieden ausklingen.

Auf diese Art macht es wirklich Spaß, alte Traditionen zu pflegen. Nebenbei können so auch wir im Seniorenheim Saaleufer unseren Beitrag dafür leisten, dass altes Kulturgut weiter besteht und nach wie vor erlebt werden kann. Dieses gemeinsame Erlebnis machte den Beteiligten noch dazu sichtlich Freude.

 

Wofür der Brauch so ganz genau ursprünglich auch stehen mag: Wenn Besucher und Bewohner, alte Menschen wie auch Kinder, Mitarbeiter und Familien zusammen den Einzug des Frühjahrs feiern, dann ist das wahrlich Sinn genug.

Der äußerst hübsche und handliche Maibaum ist zudem ein richtiges Prachtexemplar, auf das wir alle mächtig stolz sind. Im übrigen ist das gute Stück Herrn Holger Tillmann zu verdanken, dem Forstrevierleiter von Bad Bocklet. Ihm gebührt für diese Gabe unser ganz besonderer Dank.
Nun haben wir also einen Maibaum und der Frühling kann Einzug halten!

 

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