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Seniorenheim – Möglichkeiten durch die Digitalisierung

Momentan werden die Möglichkeiten der Digitalisierung divers diskutiert. Einerseits fürchten Menschen um ihre Arbeitsplätze, aber es bieten sich auch bisher ungeahnte Möglichkeiten durch die Freisetzung von Ressourcen und Kapazitäten. In diesem Kontext hat Michael Wehner, der Geschäftsführer, einen Vortrag via Videokonferenz vor der Mitgliederversammlung des bpa in Berlin am 14.06.2019 gehalten. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ist mit über 8000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung von privaten Anbietern sozialer Dienstleistungen. Herr Wehner hat bereits die Erfahrung machen können, dass durch die Digitalisierung in der Pflege und die Nutzung der damit verbundenen neuen Technologien erhebliche Zeitressourcen frei gesetzt werden können. Diese Ressourcen kommen Mitarbeitern und Patienten gleichermaßen zu Gute. Patienten und Bewohner können demnach erleben, dass die Mitarbeiter mehr Zeit haben, sich um sie zu kümmern. Zugleich verbessern sich, so Herr Wehner, auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verbessern.

Mit Digitalisierung zu mehr
Attraktivität in der Pflege

Die demographische Entwicklung ist kein Geheimnis und die Branche der Pflegedienstleister leidet schon erheblich unter dem Fachkräftemangel. Durch die positiven Nebeneffekte der Digitalisierung erhofft sich Herr Wehner auch mehr Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Pflege wird sich in einigen Bereichen signifikant vereinfachen, was dazu führen soll, dass wieder mehr junge Menschen zur Arbeit in der Pflege begeistert werden sollen.

Neben bereits gestiegenen Gehältern soll die Digitalisierung auch als Motor dienen, um junge und motivierte Köpfe für die Pflege zu begeistern.

Neue Wege in der Pflege – gerne digital

In seinem Vortrag gegenüber den Mitgliedern des bpa geht es Herrn Wehner auch darum, herauszustellen, dass über den digitalen Weg auch potentielle neue Mitarbeiter leichter angesprochen werden können. Verbesserte Arbeitsbedingungen und neue Technologien sieht er als Schlüssel auch die technikaffinen Generationen Y und Z zu erreichen, die auch als „digital natives“ bekannt sind. Sie suchen sich ihre Arbeitgeber vermehrt nach ihren Bedürfnissen aus, wo sich auch die Pflege nicht der Technik verschließen kann und darf. Für Herrn Wehner ergibt sich also eine „Win-Win“-Situation, von der sowohl Patienten als auch die Mitarbeiter nachhaltig profitieren werden.

Das Seniorenheim auf Kräuterwanderung

Am 06. Juni 2019 war es für alle Natur- und Kräuterliebhaber unter den Mitarbeitern unseres Seniorenheimes endlich soweit. Eine 2-stündige Kräuterführung durch den Kurgarten von Bad Bocklet mit der ortsansässigen, zertifizierten Kräuterführerin Katja Reith war für alle ein sinnliches Erlebnis. Es wurde ein kurzweiliger, wissenswerter Spaziergang durch die Kräuter- und Heilpflanzenwelt. Es gelang ihr als erfahrende Kräuterfrau sofort, uns ihre Freude an der Natur und die Liebe zu den Pflanzen zu vermitteln und damit auch unsere Herzen zu berühren.

Den Kräutersommer mit allen Sinnen genießen – Kräuterwanderung mit Katja Reith in Bad Bocklet

Unsere Wahrnehmung für die kleinen, grünen Kraftpakete wurde geschärft. Viel altes Wissen über die heimischen Kräuter wurde wachgerufen und vielfältige, oft auch einfache Möglichkeiten aufgezeigt, dies in unseren Alltag zu integrieren. Es war spannend, zu erfahren wie viele Pflanzen, die uns auf „Auf Schritt und Tritt“ begleiten eine kleine Hilfe im Moment sein können. Sie helfen bei leichten Schmerzen, Blasen vom Laufen, Kopfschmerzen und Insektenstichen.

Vieles hatte man schon gelesen, vielleicht auch selbst schon ausprobiert. Nun sollte es professionelle Antworten geben auf „Für jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen“.

Kräuter sind Wertvoll

Was wir vermitteln bekamen, auch der Umgang mit Kräutern will gelernt sein. Sei es die Achtung vor der Natur, die Art und Weise sie wahrzunehmen, sie zu sammeln, zu bereiten und für später aufzubewahren. Kräuter sind ein wertvolles Heil-, Nähr- und Naturgut.

Ein umfangreiches Kräuterwissen wurde uns vermittelt. Wissende konnte es festigen und erweitern. Wir lernten viel über die Heilkraft und zahlreichen Möglichkeiten der praktischen Anwendung, wie das Kochen, Pflegen, Räuchern, aber auch das Herstellen der berühmten Seedboms. Auch zu essbaren Wildkräutern & Heilpflanzen wurden viele Fragen gestellt. Es galt insgesamt die Scheu vor Kräutern abzulegen. Sie zu berühren, zu riechen, zu schmecken, auf die Haut reiben und die bunte Vielfalt am Wegesrand nicht nur mit den Augen zu genießen.

Kräuter in der Küche aber auch in der Heilkunde

Wir bekamen allgemeine Tipps und Hinweise zur richtigen Kräuterernte und was es hier zu beachten gibt. Wann kann man was sammeln und wie am besten verarbeiten und lagern. Viel lernten wir auch über ihre heilkundliche Verarbeitung und Anwendung, wo es auch Grenzen gibt sowie die traditionelle Nutzung in der Küche und dem Herstellen wertvoller Naturkosmetik. Ein spannendes Thema mit Zukunft.

Nach der Wanderung gab es für alle ein gemeinsames Abendessen. Wir bedanken uns bei Frau Reiht für diesen informativen, alle Sinne berührenden Spaziergang durch die heimische, kostbare Kräuterwelt. Wir haben sehr viel positive Anregungen für unsere Sicht und Anwendung der Kräuter erhalten. Sicher wird der eine oder andere dies in seinen Alltag integrieren.

Maibrunch im Seniorenheim

Am 26. Mai fand im Seniorenheim am Saaleufer wieder der beliebte Maibrunch für die Gäste unserer Tagespflegeeinrichtung und deren Angehörigen statt. Während des gemütlichen Beisammenseins konnten alte Freundschaften wieder aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft werden. 

Vorbereitungen für den Maibrunch

Der Veranstaltungsraum wurde liebevoll mit Blumen und einem Herzlichen Willkommen dekoriert und lud die Gäste und die anderen Bewohner des Seniorenheims an schön gedeckten Tischen zum gemütlichen Verweilen ein. Und dann war es endlich soweit.

Die meisten Dekorationen wurden liebevoll von den Bewohnern und den Gästen der Tagesbetreuung in Handarbeit hergestellt.

Leckeres Essen und Plaudereien

Für das leibliche Wohl sorgte, wie bei allen Veranstaltungen, unsere ausgezeichnete Küche. Auf frische Mozarellascheiben mit Tomaten folgte Leberkäse mit leckerem Kartoffelsalat. Zusätzlich wurden am Buffet auch mehrere Wurstsorten und eine vielfältige, reichhaltige Käseplatte angeboten. Auch für Getränke war reichlich gesorgt. Alle konnten nach Lust und Laune schmausen und mit ihren Nachbarn auf weitere vergnügliche Jahre anstossen.

Entdecken von Gemeinsamkeiten

Gestärkt von dem absolut leckeren Essen wurde anschließend bei einem Tässchen Kaffee über gemeinsame Erlebnisse geplaudert. Lustige Gesellschaftsspiele rundeten das Unterhaltungsprogramm ab und sorgten für reichlich Spaß und gute Laune. Die lockere, ungezwungene Athmosphäre bewirkte, dass sich Gäste, ständige Bewohner und Angehörige sehr wohl fühlten und sich noch ein Stück weiter näher gekommen sind. Außerdem konnten sich die Angehörigen unserer Gäste der Tagesbetreuung ein weiters Mal von der sehr guten Versorgung ihrer Lieben überzeugen.

Ein gelunger Maibrunch 2019

Zum Schluß können wir sagen: Es war ein absolut gelungener Maibrunch. Geselligkeit und gemütliches Zusammensein aller Gäste und Mitarbeiter hat das Miteinander in unserem Haus weiter verstärkt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist durch diese gemeinsame Unternehmung noch weiter gewachsen. Wir freuen uns bereits gemeinsam mit den Bewohnern auf die Planung des nächsten Ereignisses.

Boys Day im Seniorenheim Rhönblick

Ob jemand ein guter Pfleger oder eine gute Pflegerin ist, liegt in unseren Augen nicht daran, ob er Frau oder Mann ist. Am 28.03.2019 war in ganz Deutschland „Boys Day“, ein Tag, an dem junge Menschen in Berufsfelder schnuppern können, die traditionell mit Geschlechter-Klischees besetzt sind. Manche Menschen wundern sich über Jungs, die den Pflegeberuf einschlagen wollen. Doch die junge Generation weiß es besser. Im Seniorenheim Rhönblick besuchten uns am „Boys Day“ vier Gymnasiasten und zwei Jungs aus der Mittelschule, um den Beruf des Pflegers besser kennen zu lernen. Sie waren sehr interessiert und nahmen alle Informationen mit großer Wissensgier und Begeisterung auf.

Theorie und Praxis im Pflegeberuf testen

Zunächst zogen sich die coolen Jungs über ihre Kapuzenjacken und T-Shirts die Arbeitskleidung eines Pflegers. Nachdem alle mit der blauen Uniform versorgt waren, hörten sie einen Kurzvortrag unseres Heimleiters Michael Wehner über den Pflegeberuf. Dabei erfuhren sie mehr zu einer möglichen Ausbildung in diesem Bereich.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Die Jungs erkundeten gemeinsam das Pflegeheim. Sie durften zum Beispiel in einer Übung das Schutzengelsystem ausprobieren, das meldet, wenn einer unserer dementen Bewohner das Heim unbeaufsichtigt verlässt. Weitere digitale Möglichkeiten wie die Televisite mit Kollegen des anderen Hauses und der Patientenlifter wurden von den jungen Leuten aufmerksam studiert.

Außerdem gab ihnen Herr Wehner Informationen über die außerklinische Pflege mit.

Gemeinschaftsessen und Wissensdurst

Kochen und Essen wärmen die Seele. Unter diesem Motto arbeiten wir bei der gerontopsychiatrischen Arbeit, die sich um das Seelenheil der Patienten kümmert. Einen Eindruck davon konnten die Jungs bei der gemeinsamen Zubereitung des Mittagessens machen.

Im Anschluss sorgte das Essen mit den Bewohnern für eine fröhliche Stimmung. Gestärkt machten sich die Jungs danach an ihre letzte Aufgabe des Besuchs: Sie lösten ein Quiz mit Fragen aus all den Bereichen der Pflege, die sie am Vormittag kennengelernt hatten. Michael Wehner war begeistert, denn die Jungs erreichten alle die volle Punktzahl und konnten sich über Kinogutscheine freuen.

Jungs oder Mädchen –
Hauptsache ist die Liebe zur Pflege

Der Wissensdurst der Jugendlichen und ihre gute Laune, die sie bei ihrem Besuch im Pflegeheim Rhönblick verbreiteten, beweisen einmal mehr, dass Jungs ebenso gute Pfleger sein können wie Mädchen. Unsere Besucher haben jedenfalls alle Voraussetzungen, um mit ihrer Begeisterung für digitale Technik, ihrem freundlichen Umgang mit den Mitmenschen und ihrem echten Interesse am Beruf des Pflegers in Zukunft bei uns arbeiten zu können. Wir würden uns über ein Wiedersehen freuen und sind überzeugt, dass die Jungs am „Boys Day“ viel über sich selbst und die Arbeit in einem Pflegeheim gelernt haben.

Azubi Messe in Bad Bocklet

Das Seniorenheim am Saaleufer bieten jungen Leuten eine Ausbildungsmöglichkeit mit Zukunft – und das vor Ort. Deshalb waren wir sehr dankbar, am letzten Januar-Wochenende mit einem Team auf der Azubi-Messe in Bad Bocklet vertreten zu sein. Dort konnten sich Jugendliche über die Ausbildung in unseren Seniorenheimen informieren und einmal direkt mit Menschen ins Gespräch kommen, die bereits bei uns arbeiten.

Spaß und Information gehen Hand in Hand

Der Bad Bockleter Jugendverein und allen voran dessen Vorstände Marcel Dünisch (24), Raphael Langer (25) und Florian Grom (24), hatten die Azubi-Messe dieses Jahr zum ersten Mal organisiert. 30 Handwerksbetriebe und Unternehmen waren der Einladung gefolgt. Wir wollten uns ebenfalls die Chance nicht entgehen lassen, uns den Jugendlichen unserer Region vorzustellen. Diese konnten sich über Berufsaussichten in verschiedenen Bereichen, vom klassischen Handwerksberuf bis hin zum akademischen Beruf, informieren.

Da die Altenpflege ein immer stärker nachgefragter Berufszweig ist, indem Fachkräftemangel herrscht, ist es uns besonders wichtig, junge Menschen auf diese Karrierechance aufmerksam zu machen.

Unsere Kollegen sind die besten,
um anderen die Freude zu vermitteln,
die diese Tätigkeit jeden Tag mit sich bringt.

Persönliche Gespräche als Anreiz

Zu Hause am Computer kann sich mittlerweile jeder alle Informationen suchen, die er braucht. Der Vorteil einer Azubi-Messe besteht aber darin, dass sich die Jugendlichen direkt mit denjenigen unterhalten können, die bereits Berufserfahrung in der Altenpflege haben. Unser Team hatte sichtlich gute Laune und freute sich, für seinen Beruf zu werben.

Bei heißen Getränken und Süßem kamen wir ins Gespräch. Außerdem durften die Jugendlichen aktuellste Entwicklungen in der Pflege-Technologie bestaunen und selbst ausprobieren. Für die Teilnehmer an einem Quiz gab es außerdem Gutscheine von Partnern vor Ort zu gewinnen. Die strahlenden Sieger hatten sich ihre Preise verdient und nahmen mehr als eindrückliche Erinnerungen an diesen Messetag mit nach Hause.

Der Nachwuchs als Chance für die Pflege

Die Azubi-Messe in Bad Bocklet hat unseren Mitarbeitern großen Spaß gemacht und wir hoffen, einige junge Menschen davon überzeugt zu haben, wie wichtig der Pflege-Beruf für unsere Gesellschaft ist. Genauso wie am Messestand besteht er zwar aus vielen kleinen und großen Herausforderungen jeden Tag, er lebt aber von der Begegnung mit den Menschen. Wir sind dankbar für die vielen Begegnungen dieses Wochenendes und für die Organisation durch die Veranstalter. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Schließlich liegt die Zukunft unserer Branche in unserem Nachwuchs.

Pallium der Mantel

Die Firmenzweige unseres Familienunternehmens  betreuen die Ihr anvertrauten Menschen mit dem gesamten Spektrum der Dienstleistung Pflege. Diese Menschen begleiten wir oft bis ans Ende Ihres Lebens. Die Palliative Haltung in der Pflege und die Begleitung ist als einer der führenden Gedanken in unserm Leitbild formuliert.

Um diesen Gedanken Genüge zu tun, ist es selbstverständlich für uns, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Firmenverbundes näher an die wertvolle Art der Betreuung heranzuführen.

Ein Team Mitglied erhält
das Palliativ-Care Zertifikat

Am 9.11.2018 hat nun unsere erste Fachkraft, Frau Maria Gerling-Tillmann,
ihr Zertifikat für Palliativ-Care erhalten.

Frau Gerling-Tillmann konnte in ihrer einjährigen Weiterbildung an der Hospiz-Akademie Bamberg bereits vorhandenes Wissen für ein ganzheitliches Betreuungskonzept Schwerstkranker und sterbender Menschen in der letzten Lebensphase weiter vertiefen.  Hierbei ging es sowohl um Linderung körperlicher Beschwerden als auch um Unterstützung und Begleitung im sozialen, körperlichen, psychischen und spirituellen Erleben.

Unterstützend in schweren Zeiten

Frau Gerling-Tillmann wird, gemeinsam mit den Teams, den uns anvertrauen Menschen, Ihren Familien und Angehörigen in der schwierigen Zeit des Loslassens und Abschiednehmens professionell unterstützend und begleitend zur Seite stehen.
Im Mittelpunkt unseres Handelns wird hier bei immer der Mensch sein,
mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen, auf seinem letzten Weg.

Wir freuen uns, dass durch diese zertifizierte Fachkraft eine Weiterentwicklung unserer Teams sowie des 24-Stunden-Rufbereitschaft-Teams erfolgen wird. Somit wird diese sehr wichtige Haltung der Palliativ-Care in unsere tägliche Pflege einfließen.

Darüber hinaus wird sie Ihr Wissen auch den Auszubildenden im Firmenbund weitergeben.

Das Sommerfest 2018

Gemeinschaft entsteht durch schöne Erlebnisse, die wir mit anderen teilen. Umso glücklicher waren wir, dass wir auch dieses Jahr wieder zu einem Sommerfest mit allen Mitarbeiter des Seniorenheims am Saaleufer zusammen kommen konnten.

Und wie sollte es anders sein:
Die Sonne strahlte mit und für uns und versprach
einen herrlichen Tag im Freien.

Bayerisches Frühstück
und dann ab in die Fluten

Los ging es bereits um 10 Uhr mit einem echt bayerischen Weißwurstfrühstück für alle Mitarbeiter. Manch einer ließ sich dazu ein Weißbier schmecken – die traditionelle Brezel durfte natürlich auch nicht fehlen. Derlei gestärkt wagten sich dann die Mutigsten in die Fluten der Saale: In angemieteten Kanus konnten die einzelnen Grüppchen beweisen, wer als Team am besten zusammenarbeitet, um heil und vor allem trocken durch das – zugegebener Weise eher friedliche – Gewässer zu kommen. Manche Mitarbeiter kämpften damit, den richtigen Takt der Paddel zu finden – andere hatten schnell den Dreh raus. In ausgelassener Stimmung erreichten schließlich alle das Ziel.

Sonne, Grill und gute Laune

Um den sonnigen Tag abzurunden, kamen die Mitarbeiter ab 16 Uhr wieder zusammen – dieses Mal hatten sie auch ihre Familienangehörigen mit im Gepäck. Für die Kleinsten gab es eine Hüpfburg, die Großen genossen das gute Essen und Trinken. Um die perfekte Sommerstimmung abzurunden wurde nämlich auf einem großen Grill ordentlich eingeheizt. Fern ab vom Heimalltag konnten die Mitarbeiter dann bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Burgerbrötchen miteinander ins Gespräch kommen. Für gute Laune war also gesorgt – nicht zuletzt, weil sich ab und an einige nicht mehr ganz so kleine Kinder in die Hüpfburg verirrten.

Zurück bleibt in unserer Erinnerung ein sonniger Tag, an dem wir einmal mehr gelernt haben, welche Gemeinsamkeiten uns verbinden. Unsere Familien und wir werden noch lange mit einem Lächeln an die schönen Stunden zurückdenken.

Seniorenheim Saaleufer bei Arte

Das Seniorenheim im Fernsehen (ARTE Madiathek)

Wir haben uns sehr gefreut, heute das Team von Arte in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Es wurde eine Reportage gedreht, die ein zukunftsweisendes Thema behandelt: die Digitalisierung des Seniorenheims. Wir glauben ganz fest daran, dass Bad Bocklet als Vorreiter für eine Bewegung stehen kann, die bald flächendeckend die Pflege in Deutschland revolutionieren wird. Noch ist das Seniorenheim am Saaleufer eines der ersten, das mit modernster Technik den Schritt hin zu einer digitalen Pflege gegangen ist.

Warum die Digitalisierung für Seniorenheime?

Momentan leben 36 ältere Menschen im Seniorenheim am Saaleufer – einige von ihnen sind dement. Mit der Digitalisierung erhoffen wir uns eine Erleichterung für ihren Alltag. Unser Heimleiter, Michael Wehner, hat den Ausbau moderner Technik initiiert. Er wollte nicht länger nur daneben stehen, wenn über veraltete Pflege geschimpft wird, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen. Ein Chip am Handgelenk sorgt nun bei demenziell veränderten Bewohnern dafür, dass diese nicht unbemerkt verschwinden. In Absprache mit den Angehörigen ist dies eine gute Möglichkeit, um orientierungslose Patienten besser zu betreuen. Wenn ein Bewohner mit Chip das Seniorenheim verlässt, wird diese Information durch unterirdische Magnetschleifen an unser Computersystem weitergeleitet. Und es gibt noch mehr digitale Neuerungen, mit denen wir den Arzt direkt ans Patientenbett holen können: eine Televisite macht die Kommunikation zwischen Fachärzten und Patienten auch über viele Kilometer Entfernung möglich.

Der technische Fortschritt
bringt Vorteile für alle

Die Televisite schafft neue Chancen: Bewohner, die sich über Jahre und Jahrzehnte an ihre Ärzte gewöhnt haben, müssen nicht mehr wechseln. Auch ein aufwendiger Transport bleibt ihnen erspart. Die Mediziner gewinnen auch, denn diese Methode spart Zeit und Geld. Viele Ärzte sind froh, dass sie die Krankengeschichte des Patienten bereits kennen und sich nicht mühsam in den Verlauf einer Erkrankung einlesen müssen. Und welche Vorteile bietet der Chip am Handgelenk?

Unser Personal wird entlastet, denn die Mitarbeiter wissen auch ohne verschlossene Türen stets, dass alle Bewohner in Sicherheit sind. Verlässt z.B. ein dementer Bewohner das Gelände, sorgt ein Alarm dafür, dass schnell Hilfe herbeieilen kann. In einigen Nachbargemeinden kommt es immer wieder dazu, dass vergessliche Bewohner in aufwendigen Suchaktionen zurückgeholt werden müssen. Die moderne Technik spart also auch Gelder für Suchtrupps ein. Zudem dürfen sich unsere Bewohner frei im Haus bewegen – auch wenn ihr Gedächtnis nicht mehr fit ist. Unsere Mitarbeiter haben mehr Zeit, sich auf die Pflege der dementen Bewohner zu konzentrieren statt ständig die Türen zu überwachen. Unsere Ausrüstung erhalten wir vom Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen.

Mit dem Fernsehbeitrag rückt das Thema Digitalisierung im Seniorenheim weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Wir freuen uns darüber, dass die modernen Techniken immer bekannter werden und vielleicht bald noch mehr Einrichtungen von den Möglichkeiten der modernen Pflege profitieren werden.

Seniorenheim Saaleufer bei Arte

In Memoriam Wolfgang Back

Wir trauern um einen besonderen Menschen: Wolfgang Back war nicht nur langjähriger Bürgermeister von Bad Bocklet, sondern auch ein echter Förderer seiner Gemeinde. Seit seiner ersten Wahl 2002 wurde er zweimal im Amt bestätigt und war sechszehn Jahre lang im ständigen Einsatz für Bad Bocklet. Er wurde von allen sehr geschätzt, vor allem für seine unbürokratischen Lösungen, die für einen Politiker ungewöhnlich schienen. Sein persönlichen Engagement und seiner Konzeptentwicklung ist es zu verdanken, dass das Gesundheitszentrum im Kleinfeldlein realisiert werden konnte. Neben einer großen Arztpraxis konnten sich Patienten dort über eine neue Physiopraxis und eine Logopädie freuen. Auch die Versorgung der älteren Mitmenschen lag Wolfgang Back am Herzen: Mit der Umsetzung des Seniorenheims, der Tagespflege sowie einer Wohngemeinschaft für Intensivpflege wurden neue Wege beschritten.

Viel zu früh von uns gegangen

Wer Wolfang Back privat kennenlernen durfte, der weiß, dass der Hobbygärtner nicht nur großes Geschick im Umgang mit Menschen und Zahlen hatte, sondern sich auch auf Pflanzen verstand. Zudem gehörte das Singen zu seinen Hobbys. Wolfang Back wurde am 5.8.1951 in Windheim geboren. Er wuchs mit vier Geschwistern auf und war schon früh in zahlreichen Vereinen aktiv. Nach seiner Lehre als Bankkaufmann arbeitete er in Münnerstadt, ehe er 2002 das erste Mal zum Bürgermeister gewählt wurde. Er war zwei Mal verheiratet und hatte insgesamt drei Kinder. Seinen ältesten Sohn verlor er 2009 im Alter von nur 20 Jahren.  Wolfgang Back erlag dem Krebs am 25.4.18. Wir trauern mit Wolfgangs Back Familie, seiner Tochter sowie seinem Sohn und seiner langjährigen Lebensgefährtin Brigitte Junge.

Seine Verdienste
um Bad Bocklet werden bleiben

Im September 2016 musste Wolfgang Back sein Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Bis zuletzt hatte er jedoch seinen Sitz im Kreistag behalten. Noch zu Lebzeiten würdigte ihn die Gemeinde mit der Verleihung der goldenen Bürgermedaille für seine Dienste. Die Zeremonie beim Neujahrsempfang 2018 sollte einer von Wolfang Backs letzten öffentlichen Auftritten werden. Auch wenn er den Kampf gegen den Krebs im Alter von 66 Jahren verloren hat, wird er uns allen als leidenschaftlicher Amtsinhaber und Mensch in Erinnerung bleiben. Wir alle spürten, dass die Leitung der Gemeinde für ihn mehr war als ein Job – es war sein Leben. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass das Gesundheitszentrum unbürokratisch und schnell umgesetzt werden konnte.  Wir haben höchsten Respekt vor seiner Lebensleistung für die Gemeinde Bocklet und schließen uns tief bewegt den zahlreichen Trauerbekundungen an, die davon zeugen, welch große Vorbildfunktion Wolfgang Back als Bürgermeister und Mensch hatte.

Landespflegegeld Bayern

Sehr geehrte Bewohner, Angehörige und Interessierte

die Bayerische Staatsregierung hat ein bayerisches Pflege-Paket beschlossen. Die Zielsetzung dabei ist, pflegebedürftige Menschen und deren Familien zu unterstützen. Sie haben dazu ggf. schon ein Informationsschreiben von Herrn Ministerpräsident Söder und Frau Staatsministerin Huml erhalten.

Für Sie beinhaltet das Paket ein Landespflegegeld. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 erhalten 1.000 Euro im Jahr um zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten für die individuelle Pflegesituation zu finanzieren. Diese Unterstützungsleistung ist unabhängig von einer ambulanten oder stationären Versorgung. Die Beantragung ist jetzt erstmalig möglich und die Auszahlung soll sehr unbürokratisch und schnell erfolgen.

Die bayerische Staatsregierung hat dafür eine eigene Internetseite eingerichtet, auf die wir Sie heute hinweisen wollen:

www.landespflegegeld.bayern.de

Dort finden Sie alle relevanten Informationen und auch einen Antrag zum Download. Zusätzlich gibt es die Antragsformulare bei den Finanzämtern, Landratsämtern und dem Zentrum Bayern Familie und Soziales

Freundliche Grüße

Michael Wehner