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Töpferkurs für Kinder </br> ein voller Erfolg für Groß und Klein

In familiärer Atmosphäre töpfern Wenoba-Mitarbeiter gemeinsam mit ihrem Nachwuchs.

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Das betrifft nicht nur die Patienten, sondern auch unsere Mitarbeiter.

Jeder soll sich bei uns wohlfühlen und auf seine Kosten kommen.

Das macht uns zufrieden und ausgeglichen und kommt nicht nur uns alleine zugute. Wer sich wohlfühlt, ist auch motiviert. So kann auch die Betreuung der Patienten in einer besonders freundlichen wie auch entspannten Atmosphäre erfolgen.

Deswegen organisieren wir immer wieder Freizeitangebote für unsere Mitarbeiter und ihre Familien – natürlich kostenlos.

Am 4. Dezember fand zum Beispiel unser Kinder-Töpferkurs statt.

Da durften die Kleinen nach Herz und Laune mit Ton experimentieren. Dass ihnen das gefallen hat, war nicht zu übersehen.

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Eine spannende Entdeckungsreise

Für Kinder gibt es noch viel zu erforschen: mit Augen, Ohren und auch mit den Händen.

Ton ist eines der Materialien, die man richtig schön anfassen kann. So war unser Töpferkurs für Kinder in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Doch nicht nur das Anfassen hat überzeugt. Fantasie und Kreativität feierten ein üppiges Fest. Viele spannende Experimente ließen so allerhand entstehen.

Auch die Eltern waren natürlich mit voller Begeisterung dabei.

 

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Im Spiel entsteht die Lust am Schaffen

So wie unsere Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit haben, sollen durchaus auch ihre Kinder im Tun Erfüllung und Freude finden. Am besten lernt man das im Spiel.

Entdecken und Erforschen sind ganz natürliche Elemente der kindlichen Erfahrungswelt. Wer sich hier frei entfalten darf, hat schon mal gute Karten dafür, auch später Spaß im Beruf zu haben.

Sie hat sich gezeigt, die Lust am Schaffen: geschafft wurde viel und es war lustig.

So hat sich die Begegnung mit Tonerde schon einmal gelohnt.

 

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Stolz, kunstvoll und fingerfertig

Erst wurde wild drauf los geknetet, dann entstanden wie aus dem Nichts Gefäße und Figuren. Dass Kinder kleine Künstler sind, steht für uns seither außer Frage. Vielleicht wurde an diesem Tag für den Einen oder Anderen sogar der Grundstein für ein Hobby gelegt.
Ganz nebenbei werden durch Kneten, Formen und Kombinieren viele Fertigkeiten geschult. Geschicklichkeit wie Fingerfertigkeit stehen dabei ganz oben auf der Liste.

Nicht unerwähnt soll auf jeden Fall das Erfolgserlebnis bleiben, ein eigenes Kunstwerk geschaffen zu haben oder gar mehrere davon. Das war vielen Kindern anzusehen – aber nicht nur ihnen. Auch so mancher Elternteil war davon infiziert.

So gingen alle nach diesem Kunst-Event stolz, müde und zufrieden nach Hause.

Jedenfalls war es keine Kunst, den Kindern wie auch ihren Eltern mit diesem Kurs viel Freude zu machen.

Das neue Gütesiegel </br>„Ausbildung mit Wert“

In der Region Rhön-Saale wird Pflege bekanntlich groß geschrieben. Um die Qualität der Pflegeberufe in der gesamten Region zu gewährleisten, wurde das neue Gütesiegel „Ausbildung mit Wert“ ins Leben gerufen.

Der Senkrechtstarter Michael Wehner bekam sogar gleich drei davon: genauer gesagt waren es die drei Einrichtungen, die er vor nicht allzu langer Zeit ins Leben gerufen hat: das Seniorenheim Saaleufer, die Initiative „Leben und Pflege zu Hause“ sowie das Wenoba Intensivflegeservice.

 

Wehner steht für beste Pflege

Im Jahr 2005 machte sich Michael Wehner selbständig. Inzwischen hat er 150 Mitarbeiter und sorgt mit ihnen gemeinsam dafür, dass pflegebedürftige Personen bestens betreut und gefördert werden.

Gute Pflege bedeutet für ihn nicht nur medizinische Versorgung.

Seine Aufgabe sieht er darin, die Patienten zu ermutigen, so gut wie möglich wieder auf ihre eigenen Füße zu kommen. Gerade die Heimbeatmung macht in diesem Bereich vieles möglich. Patienten dadurch zu verlieren, dass es ihnen besser geht, sieht Michael Wehner als Bestätigung.

 

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Wertvoll ist auch die Pflegeausbildung

Neueinsteigern wird erst einmal eine gute Weiterbildung geboten, die sie so weit spezialisiert, dass sie in ihrem Einsatzbereich hochwertige Kräfte sind.
Ebenso können und sollen sie später, wie alle anderen Mitarbeiter, durch weiterführende Kursangebote auf dem Laufenden bleiben. Immerhin lernt man nie aus im Leben – und so bleibt es auch spannend.

Dass unsere Schulungen wertvoll sind, das haben wir ja jetzt sogar amtlich.

Nach neun Jahren schon 150 Mitarbeiter

Bad Bocklet — Rosa Zirkelbach ist zufrieden: „Mir geht es sehr gut, hier ist es so familiär“, erzählt die 82-Jährige, während sie in der Küche ihrer Wohngruppe
Äpfel schält. Ein langer dünner Strang aus Apfelschale liegt auf dem Tisch. Daneben liegt ein kurzer dicker. Der stammt von Michael Wehner, dem Chef des Seniorenheims „Am Saaleufer“.
„Gelernt ist eben gelernt“, zollt der 38-Jährige der Seniorin Rosa Zirkelbach Respekt.

Michael Wehner ist – abgesehen vom Apfelschälen – ein echter Macher. „Ich wollte einfach aufbrechen“, erinnert er sich an seinen Schritt in die Privatwirtschaft: 2002 hatte er eigentlich einen guten Job, arbeitete in der Intensivstation des „Eli“, aber:
„Ich hatte einfach das Gefühl, dass es da nicht weitergeht für mich.“ Also sammelte er drei Jahre lang Erfahrungen in einem privaten Pflegedienst (siehe Info-Kasten) und machte sich dann in Hammelburg selbst- ständig. „Ich wollte mich einfach selbst verwirklichen.“

Seine Berufung ist Wehner in die Wiege gelegt: Die Mutter war Krankenschwester, der Vater Altenpfleger und Diakon.

„Das muss Bestimmung gewesen sein“, sagt er über die Ausbildung zum Krankenpfleger. Geprägt habe ihn auch der Zivildienst im Rettungsdienst: „Das war sehr wertvoll für mich, da habe ich gelernt, schnelle Entscheidungen zu fällen und Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen.“ Und eine gute Portion Gelassenheit, die komme auch aus der Zeit.

Nach dem Schritt in die Selbstständigkeit 2005 ging es steil bergauf: Der Pflegedienst Wehner als „Keimzelle des Unternehmens“ hat heute rund 120
Kunden täglich im Raum Burkardroth und Bad Bocklet. 2007 kam die Heimbeatmung „Wenoba“ dazu, ein neues Angebot in der Region.

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Gemeinsames Projekt

2009 eröffnete Wehner in Bad Bocklet das Seniorenheim mit 36 Plätzen und eine Tagespflege mit durchschnittlich 15 Gästen am Tag. 2011 initierte Wehner den Verein „Intensivpflege Nordbayern“ mit, in dem mehrere Pflegedienste gemeinsam die Betreuung schwerer Pflege- fälle organisieren. „Wir versuchen da, das Konkurrenzdenken auszuschalten“, berichtet Wehner. Die Erfahrungen und die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen seien bislang sehr gut. Möglich sei das alles vor allem wegen der konsequenten Ausrichtung auf Qualität. „Es kommt immer mehr Kompetenz in die außerklinische Nachsorge“, freut sich Wehner. Fachkräften sei es heute nicht mehr peinlich, in den ambulanten Dienst zu gehen.

Hinzu komme der medizinische Fortschritt, die Telemedizin und die gute Zusammenarbeit mit Hausärzten. Bestes Beispiel dafür sei die Heimbeatmung: „Früher lagen die Patienten jahrelang auf der Intensivstation, heute spazieren sie mit dem Beatmungsgerät durch den Kurpark.“
Dabei dürfe man keine Sorge haben, wenn Kunden wieder ei- genständiger werden: „Wenn man Top-Leistung bringt, verliert man vielleicht den Kun- den“, berichtet er vor allem aus der Heimbeatmung. Das sei keine Bestrafung, sondern Bestätigung.

Um Qualität zu sichern, setzt Wehner auf Kontinuität in seinem Team: 150 Mitarbeiter
habe sein Unternehmen, nur 20 seien geringfügig beschäftigt.

„Wir haben das Ziel, den Arbeitnehmern eine gewisse Sicherheit zu geben und gute Löhne zu zahlen.“ Zur Zufriedenheit trage auch die hohe Teilzeit- Quote bei: „Ich bin da ja Vorbild“, verweist er darauf, dass er auch selbst nur noch Teilzeit arbeitet: Montag und Donnerstag bleibt er lang, den Rest der Woche ist mittags Schluss, denn:
„Der Vater soll auch präsent sein in der Erziehung“, lautet seine Devise.

Möglich sei das vor allem, indem er Verantwortung abgibt. „Ich bin jemand, der die Zahlen auch mal ausblendet und schaut, wo der Markt hingeht“, gönnt sich Michael Wehner durchaus Visionen. Für den Rest vertraut er auf seinen Bruder Martin, den er als Betriebswirt und Prokuristen ins Unternehmen geholt hat.

Mitarbeiter entscheiden selbst

„Meine Mitarbeiter entscheiden selbst“, lautet Wehners Devise. Dazu müsse er sie oft durchaus motivieren, ihnen Vertrauen entgegen bringen und Fehler zu- lassen: „Ich spiele den Ball gerne zurück, aber das ist ein Lernprozess.“ Dazu gehöre auch, dass mal ein Antrag falsch ausgefüllt werde und dadurch viel Geld verloren gehe. „Aber jemand, der einen Fehler macht oder einen Autounfall hatte, den muss ich nicht noch rund machen.“

Teil seiner Philosophie sei auch ein behutsamer Umgang mit den aktuell acht Auszubildenden zum Altenpfleger. „Wie kriegen wir es hin, dass sich ein Azubi hier wohl fühlt“, sei die erste Frage gewesen, bevor er selbst ausbildete. „Ich möchte möglichst viele junge Menschen für die Pflege begeistern.“ Also gehen Azubis und Praktikanten zunächst dorthin, wo Menschen noch bekleidet sind, und erst wenn sie „emotional stabil“ sei- en in die Beatmungsabteilung. Das nächste Projekt ist schon auf dem Weg: In Burkardroth baut Wehner ein weiteres Seniorenheim mit 36 Plätzen.

Probleme gebe es dort wie überall, aber: „Ich kann das Meckern nicht mehr hören“, sagt er – ein echter „Aufbrecher“ eben.

 

Aufbrecher

 

Weitere Berichte zum Projekt Aufbrecher unter www.infranken.de

 

© Redaktion & Fotos : Ralf Ruppert/Pulsis Mediadpa